Doch die ersten Eindrücke von Paraguay sind für das Ehepaar schockierend, denn mit so viel Armut hatten sie nicht gerechnet.
Ein Agent sollte sie bei den Formalitäten und der Jobsuche in der Colonia Independencia unterstützen. Da sie sich kein Dauervisum leisten konnten, hätten Ramona und Uwe alle drei Monate über die brasilianische bzw. argentinische Grenze gemusst, um ihr Touristenvisum erneuern zu lassen. Wirklich legal waren sie also nicht in Paraguay. Ihr erster Job: Sie hüteten in der Colonia Indepencia ein Haus und hatten damit die Miete gespart.
Doch wirklich mehr passierte nicht. Den Agenten bezahlten sie einfach nicht und von den Umständen im Land waren sie eh geschockt.
Tja, wenn man sich vorher mal infomiert hätte, wär man schlauer gewesen! Ob sie überhaupt einmal die Grenze passieren mussten, um das Visum zu erneuern...??
Quelle: www.vox.de

Sie besorgten sich kurzerhand zwei alte Eiswagen und eine über Ebay bestellte Eismaschine, mit denen sie auf der Kanareninsel "deutsche" Eisspezialitäten verkaufen wollen. Kurz vor ihrer Abreise kam das dicke Ende. Trotz gültiger deutscher TÜV-Plakette konnten die beiden gekauften Eiswagen in Spanien nicht zugelassen werden. Und so mussten sie noch einen anderen Wagen kaufen und machten sich auf nach Teneriffa. Dort stellte sich heraus, dass der Bus nicht den Vorraussetzungen entsprach, zu dem fehlte irgendein Teil was ewig nicht geliefert wurde. Ach und als ob das nicht gereicht hätte, wurde dann noch die Scheibe ihres Autos eingeschlagen und das Portemonnaie geklaut. Wenn das nicht mal der Wink mit dem Zaunpfahl zum Abreisen ist?! Nun ja, ich weiß leider nicht was aus den beiden geworden ist. Ob man nun auf einer spanischen Insel auf ein Eisauto gewartet hat, bezweifle ich.

